Welcher Sport ist richtig für mein Kind?
| Sportart | Ziel |
| Geräteturnen oder Trampolinspringen | sorgt für guten Gleichgewichtssinn und sensibles Körpergefühl; beim Schwingen und Hüpfen lässt sich kurzzeitig die Schwerkraft überwinden. Gibt schüchternen Jungen und Mädchen mehr Selbstvertrauen. |
| Laufen | trainiert die Ausdauer, baut Stress und Nervosität ab; tut Zappelkindern gut, denen das Stillsitzen im Unterricht schwerfällt. Verbessert die Durchblutung des Gehirns. |
| Schwimmen | vermittelt ein Gefühl von Leichtigkeit und Schweben. Sämtliche Muskeln werden beansprucht. Ermöglicht es Schülern, auch unter Stress mal "abzutauchen". |
| Kampfsportarten | wecken ein Gespür für die eigene Kraft und ihre Wirksamkeit. Führt zu gezieltem Agressionsabbau. |
| Fussball (Mannschaftssportarten) | fördert Geschicklichkeit, Ball- und Körperkoordination, Teamfähigkeit. Für Kinder geeignet, die sich in der Gruppe besser behaupten wollen. |
| Ballett | schult Beweglichkeit, Balance und Musikalität. Kann ein gutes Training bei mangelnder Disziplin sein. |
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Ob Fussball, Tischtennis oder Karate, ob Einzelleistung oder Team-Play: Für welche Bewegungsform auf Dauer ausreichend Motivation vorhanden ist, das kann nur jedes Kind für sich selbst herausfinden. Es kommt zunächst nicht auf die Sportart an - Hauptsache, man treibt überhaupt Sport. Dabei sollte man unbedingt auf die Wünsche des Kindes Rücksicht nehmen.
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Immer in Bewegung bleiben !
Experten raten Schulkindern zu mindestens einer Stunde körperlicher Aktivität pro Tag. Aber 78 Prozent aller Kinder treiben nicht täglich Sport. Das zeigte eine Motorikstudie unter Leitung des Sportwissenschaftlers Klaus Bös von der Universität Karlsruhe. Die Folgen: deutliche Defizite bei Muskelkraft, Beweglichkeit und Ausdauer. Höchste Zeit also, den Spaß an der Bewegung durch möglichst unterschiedliche Erfahrungen zurückzugewinnen. Erwachsene können Kinder dazu anleiten, indem sie ihren natürlichen Bewegungsdrang herausfordern.









